Mittwoch, 11. November 2009

Kleines Lebewesen



Von der letzten Ausstellung habe ich ein Bild noch nicht im Detail gezeigt. Es ist mein erstes großes Bild, bei dem ich Ölmalerei und Stickerei verbunden habe. Das kleine Lebewesen ist aber gar nicht so klein, immerhin ist die Leinwand 70cmX80cm groß. Ich mag den seidigen Schimmer des Stickgarns sehr.

Montag, 9. November 2009

Weiß, grün, violett



Der Holzkreis, von dem ich hier und hier geschrieben habe, ist eine Wand weiter gewandert. Mit seinem jetzigen Platz bin ich ganz zufrieden und so darf er hier hängen bleiben.



Sonnenstrahlen gab es auch in den letzten Tagen und sie lockten die Orchideenblüte hervor.

Dienstag, 3. November 2009

Farbrausch


Gerade kam die DMC Farbkarte, die ich hier bestellt hatte und ich bin sowas von begeistert. Die Farben sind so toll, schön glänzend und intensiv. Ich könnte sie den ganzenTag nur anschauen.


Jetzt kann ich bequem daheim in Ruhe die richtigen Farben aussuchen, im Geschäft ist das manchmal etwas umständlich. Mit einer Farbkarte hat man einen viel besseren Überblick. Das freut mich sehr und die nächsten Projekte sind schon im Kopf.

Montag, 2. November 2009

Von Büchern und Kunden


Ein Ehepaar kommt in den Laden und hält mir einen Zettel mit einer ISBN-Nummer hin. "Haben Sie dieses Buch oder müssen Sie es bestellen?", war ihre Frage. Ehrlich gesagt, mein Zahlengedächtnis ist sehr mangelhaft und ich kann mir die Tausenden von ISBN-Nummern einfach nicht merken. Aber der Computer kann es.

Sonntag, 1. November 2009

Kleines rotes Lebewesen


Gutscheine zu verschenken ist ja immer so eine Sache. Doch manchmal geht es nicht anders, und dann sollte wenigstens die Verpackung stimmen. Daher habe ich wieder ein wenig meine Nadel und den Faden geschwungen und ein kleines rotes Lebewesen auf Papier gestickt. Dabei habe ich einiges Lernen können. Zum Beispiel, dass Papier dazu tendiert, einzureißen und wenn man ganz eng Einstichloch an Einstichloch setzt ergibt das Probleme. Das nennt man auch Perforation und das heißt, das perforierte Teil löst sich am Ende heraus. Alles Dinge, die man mit ein wenig Überlegung durchaus auch schon vorher sich bewusst machen könnte - wenn man vorher ein wenig Überlegen würde. Mache ich meistens nicht sondern werkel drauf los.



Zugegeben, beim weißen Kleid habe ich gezwungenermaßen doch etwas mehr überlegen müssen und erst gegen Ende hin die Anleitung nicht weiter beachtet, da ich nicht kapiert habe wie das mit dem Futter und dem Reißverschluss gehen soll. Schließlich habe ich beides - Oberstoff und Futter am Reißverschluss gleichzeitig festgenäht - und das hat ganz gut geklappt.
Vielen Dank für Eure lieben Kommentare - und ich bin schon ein wenig stolz auf mich, denn das Bustier saß perfekt. So wirklich blutig sah das Kleid erst hinterher aus, denn auf dem Halloween-Fest wurde ordentlich mit Kunstblut herumgespritzt. Ich hoffe, die Flecken gehen wieder heraus. Aber wie so oft ist das Machen das Schönste an der ganzen Sache. Und der nächste Schnitt ist schon ausgesucht - diesmal etwas für mich. Wieder etwas, wovon ich lieber die Finger lassen sollte, aber ich liebe nun mal die Herausforderung - solange ich dabei gemütlich zuhause sitzen und meine Lieblingsmusik hören kann und die Kaffeemaschine in Reichweite ist. Für solche Herausforderungen bin ich immer zu haben.

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Fertig!

Das mit dem Reißverschluss habe ich dann doch besser hinbekommen, als gedacht. Nur den Saum mit Blindstichen festzumachen (heißt das so?) war mühsam, aber die Unregelmäßigkeiten sieht man nicht wirklich. Meine Tochter ist glücklich und das Tanzkursabschlusskleid und ihr Hochzeitskleid soll ich dann auch nähen. Also, das werden wir erst noch sehen. Auf die Halloween-Party geht sie jetzt als "Killer-Braut". Weiße Handschuhe aus der Apotheke habe ich schon besorgt, jetzt müsssen die nur noch mit ein paar Blutflecken versehen werden. Ach, was tut man nicht alles für die lieben Kleinen.

Der Stoff oder ich


Nachdem letztes Jahr das Halloween-Kostüm für meine Tochter ganz gut geklappt hatte (siehe hier), wollte sie heuer auch wieder etwas Passendes genäht haben. Und da ich ja sonst nichts zu tun habe und zufällig in einem bu.rda Heft einen ihr gefallenden Schnitt fand, habe ich mich ans Nähen gemacht. Zugegebenermaßen ein wenig (eher viel) mich und meine Nähkünste überschätzende - so ein Bustierkleid hat seine Tücken.

Morgen ist die Halloween-Party in der Schule und ich bin hier noch am Kämpfen. Im Augenblick scheint der Stoff, der Schnitt und die Anleitung die Oberhand zu haben. Heften, steppen, auftrennen, in diesem Rhythmus geht das Werk voran. Die Investition von 2,50€ in einen Nahtauftrenner hat sich schon amortisiert. Einige hilfreiche Erfahrungen durfte ich sammeln - zum Beispiel, dass man auf weißem Futterstoff wunderbar mit Bleistift den Schnitt anzeichnen kann, der Bleistiftstrich aber nicht mehr zu entfernen ist und auch von der rechten Seite zu sehen ist. Außerdem sollte ich vor dem Nähen überlegen, wo rechts und wo links ist und dass das Futter genau gegensätzlich eingepasst werden muss. Auch wusste ich bist dato nicht, dass ich keinen Reißverschlussnähfuß besitze, muss ich halt den 50cm Reißverschluss mit der Hand annähen. Ganz davon abgesehen, dass das Thema "Reißverschluss" mich völlig überfordert.

Gierig habe ich gestern stundenlang Filmchen angeschaut - aber nicht solche, bei denen es darum geht, dass Männer möglichst schnell Reißverschlüsse von leicht bekleideten Damen öffnen, sondern solche bei denen Damen geduldig erklären, wie man Reißverschlüsse einnäht. Schlau bin ich trotzdem nicht daraus geworden.
Und was ich zum Thema "Nähanleitung" sagen könnte würde hier den Rahmen sprengen. Ich habe mich durch die "Metaphysik" von Aristoteles gearbeitet, aber die war noch verständlicher als diese kryptischen Anweisungen im Heft.
Mir bleiben noch 12 Stunden - der Kampf geht weiter.

Dienstag, 27. Oktober 2009

Kleines Jubiläum


Vor 20 Jahren ist dieser Akt entstanden. Er ist auf den 23/10/89 ist datiert. Eine gute Freundin hat ihn gemalt und ihn mir einmal zu Weihnachten geschenkt. Das war eine riesige Überraschung und hatte mich sehr gefreut - nein, sie freut mich immer noch. Denn der Akt hängt mitten in meiner Bilderwand und ich halte ihn auch nach 20 Jahren einfach für sehr gelungen.

Freitag, 23. Oktober 2009

Von Büchern und Kunden


Kommt eine ältere Dame, sehr klein und zierlich, in den Buchladen und fragt: "Haben Sie auch Kalender von den Alpen?" Natürlich haben wir die und ich lege ihr drei Kalender mit Alpenmotiven hin. Sie schaut sie genau an und meint dann: "Die sind ja langweilig. Da sind keine Berge vom Himalaya dabei."
Kurze Verwirrung meinerseits. "Äh, da sind ja auch nur die Berge aus den Alpen abgebildet. Alpen sind Alpen und Himalaya ist Himalaya."
"Das weiß ich", erwidert sie mir entrüstet. "Ich war oft genug selber im Himalaya, ich kenne die ganzen Berge doch."
Nach einigem Hin und Her wurde klar, was sie wollte, und schließlich habe ich ihr einen großen Himalayakalender bestellt. Ich kann ja auch nichts dafür, dass es in den Alpen so wenig Berge aus dem Himalaya gibt.

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Wem gehört die Pfote?


Auf der Kinderseite unserer Zeitung - das Thema schägt Wellen.